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Katze mit dickem Bauch durch FIP

Corona ist spätestens seit 2019 in aller Munde. Auch Katzen können an einem Corona-Virus erkranken. Diese Erkrankung wird als FIP bezeichnet. Die Abkürzung steht für feline infektiöse Peritonitis. Dabei handelt es sich um eine ernste Erkrankung. Bei Katzen wird diese Erkrankung durch die Infektion mit dem felinen Coronavirus ausgelöst.

Die feline infektiöse Peritonitis kennst du vielleicht auch unter der Bezeichnung ansteckende Bauchfellentzündung. Diese virale Infektionskrankheit wird durch die Mutation der Coronaviren verursacht. Bei Katzen ist diese Erkrankung einer der häufigsten infektiösen Todesursachen.

Alles im Überblick

Welche Katzen sind gefährdet?

Besonders häufig erkranken junge Katzen an dieser Virusinfektion. So sind Katzen im Alter zwischen sechs Monaten und zwei Jahren sehr gefährdet. Auch ältere Katzen ab 14 Jahren gelten als besonders empfänglich für diese Erkrankung.

Erschwert wird die Diagnose von FIP durch unterschiedliche Verlaufsformen. Die Krankheit galt lange als unheilbar. Heute bringen neue Medikamente und Behandlungsmethoden zumindest ein wenig Hoffnung.

Beim Tierarzt wird oft die Frage gestellt: Was ist FIP und FIV bei Katzen? Handelt es sich um die gleiche Krankheit? FIV hat auch etwas mit felinen Viren zu tun. Es handelt sich um das feline Immundefizienz-Virus. Diese Erkrankung ähnelt der Aids-Erkrankung beim Menschen. Entsprechend wird FIV als Katzen-Aids bezeichnet.

Wie wird FIP übertragen und ausgelöst?

Das Virus ist bereits bei etwa drei von vier Katzen vorhanden. Die Infektion erfolgt zumeist in den ersten Lebenswochen. In einigen seltenen Fällen kann die Infektion sogar vor der Geburt vorkommen. Gibt es einen bestimmten Reiz, beispielsweise Stress, kann das Virus mutieren. Erst diese Mutation ruft den Ausbruch der FIP-Erkrankung hervor. Eine spätere Übertragung des Virus spielt hingegen kaum eine Rolle.

Die Symptome von FIP bei Katzen

Wie erkenne ich, dass meine Katze erkrankt ist? Die Infektion selbst verläuft grundsätzlich ohne Symptome. Allenfalls leichter Durchfall und Schnupfen ist zu beobachten.

Was passiert nach der Mutation der FIP-Viren?

Bei der Mutation des Virus wird dieses mit dem Blut in sämtliche inneren Organe eingebracht. Zu Beginn zeigen sich Symptome wie:

  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • leichte Beschwerden bei der Atmung

Oft klingen diese Symptome schnell wieder ab. Allerdings kommt es dann zu einem zweiten Stadium der Erkrankung. Bei diesem Fortschritt von FIP werden zwei Formen unterschieden:

  • feuchte FIP
  • trockene FIP

Wie unterscheiden sich feuchte und trockene Form

Die feuchte Form zeigt sich durch die sogenannte Bauchwassersucht. Die Symptome sind sowohl Abmagerung als auch ein dicker, mit Flüssigkeit gefüllter Bauch. Weitere mögliche Folgen sind Ansammlungen von Flüssigkeit in der Bauchhöhle und Lymphopenie.

Die trockene Form der FIP führt zu Entzündungen der inneren Organe wie Milz, Leber und andere. Sie ist gekennzeichnet durch Beschwerden bei der Atmung und Fieberschübe. Ansammlungen von Flüssigkeiten sind hier nicht zu beobachten. Letzterer Umstand erschwert dir die Diagnose. Natürlich stellst du dir die Frage: Wie verhält sich eine Katze mit Wasser im Bauch?

Wie verhält sich eine Katze mit Bauchwassersucht?

Deine Katze zeigt in beiden Stadien verschiedene Verhaltensweisen. Genauer gesagt: Atembeschwerden und Fieber, aber auch Appetitlosigkeit können in Kombination Anzeichen für die Erkrankung sein. Wie fühlt sich ein FIP Bauch an?

Bei der feuchten Form ist der Bauch mit Flüssigkeit gefüllt und entsprechend prall und fest. Bei der trockenen Form kannst du am Bauch keine Unterschiede zu gesunden Katzen feststellen.

Wie diagnostiziert der Tierarzt FIP

Die Diagnose einer FIP-Erkrankung bei Katzen erfolgt durch einen Tierarzt. Der Nachweis ist nur durch die Kombination von Untersuchungen und Tests möglich. Zu den Untersuchungen gehören insbesondere das Röntgen sowie Ultraschall. Ein direkter Nachweis von FIP-Viren wird durch einen gesonderten PCR-Test vorgenommen. Hierbei werden Flüssigkeiten der Körperhöhlen oder von befallenem Gewebe entnommen. In der Regel wird die FIP Erkrankung durch diesen Test nachgewiesen.

Was kostet ein FIP Test bei Katzen? Diese Frage lässt sich nicht exakt beantworten. Am besten sprichst du mit deinem Tierarzt und lässt dich gut beraten.

Behandlung von FIP

Natürlich stellst du dir Fragen wie: Was ist bei Katzen FIV positiv? Was tun gegen FIP? Zur Anwendung kommt in der Regel eine symptomatische Therapie. Eine solche Behandlung setzt sich aus einer Kombination von Entzündungshemmer und Immunsuppressiva zusammen. Grundsätzlich muss man feststellen, dass FIP bei Katzen in der Regel nicht heilbar ist. Die Behandlung kann dafür sorgen, Zeit zu gewinnen. Sie hilft zudem deiner Katze und verringert das Unwohlsein. Welche Therapie sinnvoll ist, hängt nicht zuletzt vom Allgemeinbefinden des Tieres ab.

Neuere Behandlungsmethoden nutzen antivirale Medikamente. Hersteller und teilweise auch Tierärzte hoffen, dass diese Medikamente eine Heilung bewirken können. Die Protease Hemmer zerstören die Viren. Allerdings fehlen noch Studien zu den genauen Wirkungen des Medikaments.

Katzencorona der Auslöser von FIP

Die Infektion mit den Corona-Viren erfolgt meist in den ersten Lebenswochen. Möglich ist eine Infektion auch noch vor der Geburt. Es handelt sich um Corona-Viren. Sie sind jedoch harmlos. Allerdings nur so lange, wie es zu keiner Mutation kommt. Besonders gefährdet ist deine Katze, wenn sie zusätzlich das Virus Feline Leukose (FeLV) in sich trägt.

Katzen vor FIP schützen

Kann man Katzen gegen FIP impfen? Seit vielen Jahren stehen Impfstoffe zur Verfügung. Noch aber wird die Wirksamkeit dieser Prophylaxe-Maßnahmen angezweifelt. Entscheidend für die Wirksamkeit mag die Antwort auf die Frage sein, ob deine Katze zum Zeitpunkt der Impfung bereits mit den Katzencorona-Viren infiziert ist.

Da die Erstimpfung im Alter von 16 Wochen erfolgt, sind viele Katzen schon infiziert. Der bereits angesprochene FIP-Tests kann hier Klarheit schaffen. Bei diesem Test wird deiner Katze eine kleine Menge Blut abgenommen. Er schafft Gewissheit, ob deine Katze Kontakt zu den Coronaviren hatte.

Gleichwohl bleibt die Impfung umstritten. Es besteht derzeit noch kein Nachweis, dass eine hohe Anzahl von Antikörpern eine FIP-Infektion erfolgreich verhindern. Möglich ist auch, dass die Impfung und damit die Antikörper eher gegen die weniger virulenten FCo-Viren wirken.

Schutz vor Katzen FIP durch Impfung

Ein anderer prophylaktischer Ansatz geht über die Pathogene. Wir müssen hierbei bedenken, dass jede Vervielfältigung des Virus zu Mutationen führen können. Abweichungen im Genom verursachen grundsätzlich für jedes Coronavirus eine entsprechende pathogene Variante.

Aus diesem Grund ist für die Verbreitung der Viren neben dem Immun- und Gesundheitsstatus deiner Katze auch die Frage nach dem Zusammenleben mit anderen Katzen entscheidend. Je mehr Katzen auf einem engen Raum zusammenleben, umso höher ist das Risiko für die Entstehung einer FIP.

Hohe Viruslast führt zu mehr Mutationen

Wegen des enge Zusammenleben kommt es immer wieder zu gegenseitigen Infektionen der Tiere. Die Coronaviren reichern sich in den Tieren entsprechend an. Je höher die Viruslast, umso höher ist die Zahl der Mutationen. Besser gesagt, umso höher ist das Risiko, dass die Zahl der Mutationen zunimmt.

Ebenso erschweren diese Bedingungen die Wirksamkeit von Impfung und Antikörper. Deshalb wird es als sinnvoll erachtet, eine FIP-Impfung bei Freigängern und Wohnungskatzen anzuwenden. Hier treffen die Antikörper auf eher zufällig eingeschleppte Viren.

Was kostet eine Impfung gegen FIP?

Was kostet eine FIP Impfung? Die Kosten für die Impfung schwanken stark. Der Tierarzt deines Vertrauens kann dir die genauen Kosten benennen.

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