Beruhigungsmittel Katze

was hilft beim entspanne?

Katze ist ruhig dank Beruhigungsmittel

Leckerlis sind keine Lösung, wenn du deinen gestressten Liebling beruhigen möchtest. Die angenehme Überraschung für den Katzengaumen währt allenfalls nur kurz, denn Stress und Angst können auf Dauer zu Rückzug und Lethargie führen. Selbst Feinkost für Katzen interessiert dann nicht mehr. Erfahre hier, welche Beruhigungsmittel für Katzen am besten wirken.

Alles im Überblick

Beruhigungsmittel für Katze – was ihr bei Stress tun könnt

Katzen lieben Gewohnheiten. Veränderungen im Lebensalltag sind den sensiblen Fellnasen ein Graus. Dabei kann selbst ein einfacher Futterwechsel Stress auslösen. Andere Stressfaktoren wie:

  • Umzüge
  • neue Personen, Artgenossen oder Haustiere
  • Tierarztbesuche
  • Tierpensionen
  • Autofahrten und Reisen im Allgemeinen
  • oder Silvesterfeiern

solltest du daher nicht unterschätzen. Selbst wenn Veränderungen nur kurzfristiger Natur sind, haben sie Auswirkungen auf das Gemüt und die Gesundheit deiner Samtpfoten. Dabei hilft dir die nötige Achtsamkeit, um erste Stressreaktionen an deiner Katze zu beobachten.

Beobachtest du

  • abwehrendes Verhalten
  • Gereiztheit
  • Zurückgezogenheit
  • Inaktivität
  • zwanghaftes Putzverhalten (Overgrooming)
  • kahle Stellen im Fell
  • Zittern oder Aufgeregtheit

ist es Zeit, Maßnahmen zur Stressbewältigung zu ergreifen. Bedenke, dass es auch hyperaktive Katzen geben kann. In erster Linie solltest du deine Katze beruhigen, sobald sich Symptome bemerkbar machen. Dabei stellt sich den meisten Katzenhaltern die Frage:

Was tun, wenn die Katze aufgedreht ist?

Wenn die Katze aufgedreht ist, braucht sie neben Ruhe, Routine und Sicherheit im Alltag unter Umständen auch Beruhigungsmittel.

Bei Katzen wirken Beruhigungsmittel effektiv. Von Bachblüten und unterschiedlichen Nahrungsergänzungsmitteln über Beruhigungssprays und Diffusor bis hin zu Beruhigungskapseln findest du auf dem Markt viele Beruhigungsmittel für Katzen, die sanft auf deinen Liebling einwirken. Lasse dich in dieser Hinsicht auch von einem Tierarzt deines Vertrauens beraten.

Besonders wenn es zum Tierarzt geht, fängt der Stress schon bei der Autofahrt an. Während du dich auf dem Autositz bequemst, hockt dein Vierbeiner bereits angespannt in der Katzenbox und lässt vielleicht unkontrolliert Urin ab. Lange Autofahrten wirken sich noch stressiger auf das Tier aus.

Aus diesem Grund solltest du eine Frage unbedingt beantwortet haben:

entspannte britische Kurzhaar-Katze

Was beruhigt Katzen bei langer Autofahrt?

Bei einer langen Autofahrt solltest du deiner Katze vorher ein Beruhigungsmittel, das beispielsweise Pheromone enthält, geben.

Sind zwei Stubentiger auf Reisen, solltest du die Katzenboxen so gegenüberstellen, dass sich die Vierbeiner sehen können. Den schmusigen Artgenossen auf der anderen Seite zu sehen, wirkt ebenfalls beruhigend und gibt Sicherheit. Deine Katze fühlt sich in der Situation dann nicht alleingelassen.

Welche Beruhigungsmittel für Katzen sind empfehlenswert?

Zur Beruhigung gibt es viele Alternativen wie die Einführung von Gewohnheiten, festen Futter- und Spielzeiten und zusätzlichen Schmuseeinheiten. Manchmal reichen diese Maßnahmen nicht aus.

In den Vordergrund rücken Beruhigungsmittel für Katzen und die damit verbundene Frage: Was kann ich der Katze zur Beruhigung geben? Der Katze kannst du verschiedene Beruhigungsmittel wie Diffusor mit Pheromonen, Beruhigungssprays mit Katzenminze, Bachblüten und Nahrungsergänzungsmittel geben oder auch ein Kleidungsstück in Form einer eng anliegenden Weste.

Empfehlenswerte Beruhigungsmittel im Überblick

  • Diffusor mit Pheromonen zum Einstecken in die Steckdose: Diese Diffusor arbeiten mit Duftstoffen aus der Tierwelt. Die von Tieren selbst produzierten Duftstoffe werden dafür künstlich hergestellt. Auf diese Weise hast du jederzeit Zugriff auf ein Beruhigungsmittel, das deine Katze normalerweise in einer entspannten Situation produzieren würde.
  • Beruhigungssprays mit Katzenminze: Die vielen auf pflanzlicher Basis hergestellten Beruhigungssprays enthalten Katzenminze. Transportbox, Katzenhöhle, Kratzbaum und andere typische Aufenthaltsorte der Katze solltest du mit dem Spray behandeln.
  • Bachblüten: Bachblüten entstammen der alternativen Medizin. Häufig werden sie in Form von Globuli verabreicht.
  • Baldrian: Baldrian enthält Valeriansäure, die zuerst anregend und schließlich beruhigend auf Katzen wirkt.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Beruhigende Nahrungsergänzungsmittel enthalten künstliche Aminosäuren, Vitamine aus dem B-Komplex oder Eiweiß-Bausteine. In der Regel werden sie dem Futter beigemengt. Allerdings kann es passieren, dass deine Katze das Futter dann nicht mehr isst.
  • Weste für Katzen: Eine eng anliegende Katzenweste kann beruhigend auf sie wirken, weil die Katze durch den Druck ihren Körper besser spürt. Die Reaktionen darauf fallen bei den Vierbeinern unterschiedlich aus. Deshalb solltest du es zunächst ausprobieren und die Reaktion deiner Katze abwarten.
Katze und Besitzerin nehmen Beruhigungsmittel

Katzen nachts ruhig stellen – so geht es

Wenn du deine Katze nachts ruhig stellen möchtest, darf es dir an Geduld nicht fehlen. Hat sich deine Fellnase daran gewöhnt, dich wach zuhalten, braucht es einige Zeit zur Umgewöhnung. Das ist zumindest dann so, wenn du deiner Katze für die Nacht eine andere nächtliche Routine anbietest als bisher.

Was beruhigt Katzen nachts? Nachts können Bachblüten-Präparate oder Baldrian die Katze beruhigen.

Andere Maßnahmen im Überblick:

  • Betthupferl gegen hungrige Nächte
  • Ausreichend Spielzeug und Beschäftigung am Tag für mehr Ausgeglichenheit in der Nacht
  • Nächtliches Katzenkonzert und Kratzen an der Tür ignorieren
  • Freigänger in der Nacht im Haus behalten

Mit diesen Maßnahmen kannst du dich auf ruhige Nächte einstellen. Überschreitet die nächtliche Aktivität deines Schmusetigers die Grenzen des Aushaltbaren, stellt sich eine berechtigte Frage: Kann ich meiner Katze Schlaftabletten geben? Empfohlene Schlafmittel für Katzen gibt es in Form von Tabletten, aber auch als Bachblüten, Globuli, Tropfen mit Hanfsamenöl oder Kapseln mit dem Milcheiweiß Alpha-Casozepin.

Um auf der sicheren Seite zu stehen, solltest du dich mit einem Tierarzt besprechen.

Katze nach Beruhigungsmittel

Bachblüten für Katzen – hilft das?

Die ursprüngliche Bachblüten-Therapie für den Menschen geht auf ein alternativmedizinisches Verfahren zurück, das von dem Arzt Edward Bach entdeckt wurde. Die von ihm 38 ausgewählten Pflanzen sollen eine energetische „Schwingung“ mitbringen. Allein dem Menschen sollte diese Wirkung nicht vorbehalten sein. Auch bei Katzen können Bachblüten ihre beruhigende Wirkung entfalten.

Die unterschiedlichen Präparate sollen dabei nicht nur gegen Ängste und Stress wirken, sondern auch bei Verdauungsbeschwerden helfen. Bachblüten für Katzen gibt es nicht nur in Form von Globuli oder Tropfen, sondern auch als Leckerlis.

Diese Bachblüten zur Beruhigung von Katzen werden gerne eingesetzt:

  • Heather (Schottisches Heidekraut)
  • Vervain (Eisenkraut)
  • Impatiens (Drüsentragendes Springkraut)
  • Wild Oat (Waldtrespe)
  • Chicory (Wegwarte)
  • Cherry Plum (Kirschpflaume)

Welche Schmerzmittel für Katzen helfen?

Schmerzmittel für Katzen sollten im Idealfall nur mit speziell für sie zugelassenen Präparaten behandelt werden. In der Regel handelt es sich um verschreibungspflichtige Schmerzmittel in Form von Nicht-Opioid-Analgetika. Dazu zählen beispielsweise die Wirkstoffe Carprofen, Meloxicam, Robenacoxib, Tolfenaminsäure und Metamizol. Leidet deine Katze unter Schmerzen, solltest du den Tierarzt für eine Diagnose aufsuchen.

Empfohlene Beruhigungsmittel für Katzen

Empfohlene Beruhigungsmittel für Katzen sind Mittel auf natürlicher Basis. Pheromone, Bachblüten, Baldrian und Hanfsamenöl kommen dabei gerne zum Einsatz.

Fazit

Es gibt eine gute Auswahl an Beruhigungsmitteln und Maßnahmen, auf die du zurückgreifen kannst. Steht eine Veränderung an, solltest du deinen flauschigen Mitbewohner vorher entsprechend therapieren. Deshalb ist es sinnvoll, das Beruhigungsmittel deiner Wahl bereits griffbereit zu haben. Bist du dir unsicher, solltest du dich von einem Tierarzt beraten lassen.

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