Erstausstattung für meinen Hund​

Ein Hund zieht ein – was brauche ich alles?

Erstausstattung Hund

Inhalt - Alles im Überblick

Wenn ein Hund bei dir einziehen soll, ist die Freude natürlich groß. Dabei ist es egal, ob du dich für einen Welpen vom Züchter oder einen älteren Hund aus dem Tierheim entschieden hast. Neben deiner Liebe und Zuneigung braucht das neue Familienmitglied natürlich eine Erstausstattung für den Alltag.

Die wichtigsten Dinge der Erstausstattung

Damit sich dein Hund in seinem neuen Zuhause so richtig wohlfühlen kann, solltest du schon vor seinem Einzug ein paar wichtige Dinge besorgen. Dazu gehören:

  • Hundehalsband und Hundegeschirr
  • Körbchen oder Hundebett
  • Futter- und Wassernapf
  • Kämme und Bürsten
  • Autotransportbox oder Hundegurt
  • Hundefutter
  • Leckerlis und Kauknochen
  • Spielzeug

Wenn du das alles hast, bist du für die Abenteuer, die euch erwarten bereit und auch für die Ruhe und Entspannung hinterher ist gesorgt.

Hundehalsband und Hundegeschirr

Beim Kauf von Hundehalsband und Hundegeschirr ist es wichtig darauf zu achten, dass man die richtige Größe auswählt. Halsband und Geschirr sollten nicht zu groß sein, da sich dein Hund sonst ungewollt selbst daraus befreien könnte. Ist die Ausrüstung zu klein, wird sich dein Hund damit nicht wohlfühlen. Wenn du einen Welpen bekommst ist es empfehlenswert, ein Hundehalsband und ein Hundegeschirr zu kaufen, was mitwachsen kann. So musst du nicht alle paar Wochen neue Sachen kaufen, weil dein Hund herangewachsen ist. Ob du dich für Stoff oder Leder entscheidest ist vollkommen egal und ganz deinem Geschmack überlassen. Wichtig ist auf eine gute Passform zu achten. Dein Hund sollte nicht beeinträchtigt sein oder gar Schmerzen haben. Da in der dunklen Jahreszeit die Spaziergänge mit deinem Hund häufig im Dunklen stattfinden werden, empfiehlt sich die Anschaffung eines Leuchthalsbandes oder -anhängers, damit dein Hund gut sichtbar ist. Alternativ kannst du deinem Hund auch eine Warnweste anziehen.

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Körbchen oder Hundebett

Damit sich dein Hund so richtig wohl bei dir fühlen kann, braucht er in seinem neuen Zuhause einen Rückzugsort. Zur Erstausstattung gehört deshalb unbedingt ein Körbchen mit einer weichen Decke oder ein bequemes Hundebett. Der Schlafplatz sollte groß genug sein, dass sich dein Hund komplett ausstrecken kann und nicht eingeengt ist. Wenn ein Welpe bei dir einzieht und du schon ein größeres Körbchen oder Bett für ihn kaufen willst, kannst du viele Kissen und Decken hineinlegen, damit sich dein Hund nicht verloren fühlt und sich einkuscheln kann.

Futter- und Wassernapf

Zur Grundausstattung deines Hundes sollten mindesten zwei Hundenäpfe gehören – einer für Futter, einer für Wasser. Frisches Wasser sollte deinem Vierbeiner jederzeit zur Verfügung stehen. Eventuell brauchst du einen zweiten Wassernapf für den Garten, wenn dein Hund oft draußen ist. Hundenäpfe aus Edelstahl oder Keramik sind besser als welche aus Kunststoff. Erstens sind sie hygienischer und zweitens verrutschen sie durch ihr Eigengewicht nicht so schnell. Bei Kunststoffnäpfen ist zudem das Risiko höher, dass sich Keime im Material festsetzen. Die Größe der Hundenäpfe sollte natürlich an die Größe und die Bedürfnisse des Hundes angepasst sein.

Kämme und Bürsten

Je nachdem, welches Fell dein neues Familienmitglied hat, brauchst du eventuell auch Kämme oder Bürsten. Für Hunde mit kurzem Fell ist meist ein Fellpflegehandschuh ausreichend. Die Fellpflege bei langhaarigen Hunden ist da schon etwas aufwendiger. Im Fachhandel gibt es viele verschiedene Modelle an Kämmen und Bürsten, sodass du mit Sicherheit etwas Geeignetes für deinen Hund findest.

Autotransportbox oder Hundegurt

Damit dich dein Hund überall hin begleiten kann und du ihn sicher im Auto transportieren kannst, benötigst du eine Transportbox oder einen speziellen Gurt für deinen Vierbeiner. Bei einem Unfall ist ein ungesicherter Hund im Auto eine große Gefahr für die Insassen. Und auch für das Tier ist es sehr gefährlich, ohne Sicherung transportiert zu werden. Rein rechtlich gesehen gelten Hunde als Ladung, wenn sie im Auto mitfahren. Der Fahrer des Fahrzeugs ist verpflichtet die Ladung so zu sichern, dass keine Behinderungen durch sie entstehen können. Kommt es zu einem Unfall und dein Hund ist ungesichert im Auto, wird deine Versicherung im Regelfall nicht für entstandene Schäden aufkommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hund Auslöser des Unfalls war, weil er beispielsweise gebellt hat und du erschrocken bist oder er auf deinen Schoß gesprungen ist. Aber nicht nur aus diesem Grund solltest du deinen Hund im Auto gut sichern, schließlich ist für den Vierbeiner eine ungesicherte Fahrt auch nicht ungefährlich und kann zu Verletzungen oder auch Schlimmerem führen.

Hundefutter

Wenn ein Welpe vom Züchter dein neuer Mitbewohner wird, bekommst du bestimmt für die ersten Tage sein gewohntes Futter mit. Du kannst auch beim Züchter nachfragen, welches Futter er dem Welpen gibt, sodass du dir schon einen kleinen Vorrat besorgen kannst. Wenn du einen Hund aus dem Tierheim adoptierst, solltest du dich ebenfalls nach seinem Futter erkundigen, damit er in der Eingewöhnungszeit sein gewohntes Futter bekommen kann. Wenn du deinem Hund anderes Futter geben möchtest, solltest du ihn schrittweise daran gewöhnen. Wichtig ist es, die Nahrung deines Hundes an seine Bedürfnisse anzupassen. Es gibt Futter für Welpen und erwachsene Hunde, Diätfutter und Futter für Senioren. Für Hunde, die Unverträglichkeiten haben oder die besonderen Belastungen ausgesetzt sind gibt es ebenfalls spezielle Nahrung. Beim Futter solltest du auf gute Qualität und eine optimale Nährstoffzusammensetzung achten. Ob du deinem Hund Trocken- oder Nassfutter geben möchtest oder ihn barfen willst, ist dabei vollkommen egal.

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Leckerlis und Kauknochen

Erziehung und Training funktionieren bei Hunden besonders gut, wenn sich sein kooperatives Verhalten für ihn lohnt. Einige Hunde lassen sich gerne mit Spielen oder Streicheleinheiten belohnen, aber die meisten sind von Leckerlis besonders begeistert. Zeigt der Hund das gewünschte Verhalten, wird er mit einem Leckerli belohnt. Er wird schnell den Zusammenhang verknüpfen und dieses Verhalten öfter zeigen. Darauf aufbauend kannst du deinem Hund Kommandos und Tricks beibringen – er wird sicherlich mit viel Spaß und Freude mit dir arbeiten. Die Leckerlis sollten natürlich an die Größe des Hundes angepasst und zuckerfrei sein.

Kauknochen und andere Knabbereien nicht nur besondere Belohnungen, sondern auch wichtig für das Wohlbefinden und die Zahngesundheit deines Hundes. Das Kauen beschäftigt deinen Hund über einen längeren Zeitraum und trägt somit zu seiner Auslastung bei. Für Welpen ist es sehr wichtig, dass genügend Kaumaterial zur Verfügung steht. Wenn sich der Zahnwechsel ankündigt und die neuen Zähne anfangen zu wachsen, brauchen sie etwas zum Herumkauen.

Spielzeug

Um die Bindung zwischen deinem Hund und dir zu stärken ist auch das gemeinsame Spielen sehr wichtig. Deshalb gehören einige Spielzeuge ebenfalls zur Grundausstattung deines Hundes. Wenn du ein Spielseil, einen Ball und ein Plüschtier für deinen Hund kaufst könnt ihr gemeinsame Zeit verbringen und du wirst schnell die Vorlieben deines Vierbeiners kennenlernen. Die Hundespielsachen sollten bestenfalls keine Ähnlichkeit mit Alltagsgegenständen haben, da dein Hund dann nur schwer unterscheiden kann was er nehmen darf und was nicht.

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