Das Thema Durchfall Hund kennst du als Hundebesitzer bestimmt. Manche reinrassigen Hunde sind im Magen-Darm-Bereich empfindlicher als die sogenannten Mischlinge. Der Durchfall ist ein Hinweis (Symptom), dass im Hundekörper etwas nicht stimmt. Meistens sind die Gründe harmlos. Die Irritation kann in der Psyche oder im Körper begründet sein. Nachfolgend erfährst du einige Ursachen und wie du deinem Hund helfen kannst.
Durchfall ist nicht gleich Durchfall. Besonders die Dauer und die Häufigkeit sind wichtig für deine weiteren Maßnahmen. Die Konsistenz (flüssig, breiig oder lediglich formlos) können weitere Stichpunkte liefern. Es gibt drei verschiedene Arten:
Akuter Durchfall (Dauer zwischen 1 und 3 Tage)
Chronischer Durchfall (tritt häufig auf ohne große zeitliche Abstände)
Periodischer Durchfall (immer wiederkehrend in zeitlichen Abständen)
Der Auslöser für einen Durchfall kann verschiedene Gründe haben. Die Ursache kann in drei verschiedene Kategorien eingeteilt werden:
Kategorie Ernährung
In diesen Bereich fallen die meisten Gründe für den Durchfall deines Lieblings und sind dadurch am leichtesten zu beheben. Ein Ausschlussverfahren hilft dir bei der Suche. Du musst dir folgende Fragen stellen:
Hat dein Hund die Eigenschaft eines „Staubsaugers“ beim Gassigehen?
Stibitzt er gerne in der Küche?
Neigt dein Hund zu Übergewicht und das tägliche Futter ist rationiert?
Welche Qualität hat dein Hundefutter?
Daraus ergeben sich folgende möglichen Gründe:
Der Durchfall Hund kann ein Anzeichen für
sein.
Häufig treten in Kombination noch andere Symptome auf, wie beispielsweise Erbrechen, Fieber und Schlappheit.
Kategorie Allgemein
Empfindliche Vierbeiner können auf
mit Durchfall reagieren. Solche Auslöser erledigen sich von selbst. Eine Wiederholung Durchfall Hund ist in solchen Situationen möglich.
Dein Hund hat Durchfall und benötigt deine Hilfe und dein Verständnis. Sensible Hunde leiden nicht körperlich, sondern mental. Besonders wenn ein Malheur passiert, ist eine „Schimpftirade“ nicht hilfreich.
Körpersprache
Bei einem Durchfall „meldet“ dein Hund den körperlichen Drang möglicherweise durch:
Achte auf deinen Hund. Du kennst ihn am besten. Ungewöhnliche Handlungen können den Notfall (Durchfall Hund) ankündigen.
Behandlung
Das Magen-Darm-Gleichgewicht ist bei einem Durchfall gestört. Durch Schonkost kannst du den gereizten Zustand beruhigen und beenden. Häufig wird Nulldiät empfohlen. In der Regel hat dein Hund in der Anfangsphase keinen Sinn für Futter. Er leidet. Für die Regulierung der Darmtätigkeit können kleine Portionen von leicht verdaulichen Lebensmitteln helfen. Auf folgendes solltest du unbedingt achten:
Genügend sauberes Trinkwasser!
Zusammenfassung:
Die richtige Schonkost für Hund Durchfall gibt es im Tierhandel oder beim Tierarzt zu kaufen. Normalerweise hast du die Zutaten für ein gut verdauliches „Menü“ bereits im Haus oder kannst sie beim Supermarkt um die Ecke besorgen. Es sind keine großartigen Kochkünste gefragt. Du musst folgendes beachten:
Folgende Zutaten sind für ein magenfreundliches Menü geeignet:
Du kannst die Schonkost nach dem Geschmack deines Hundes zusammenstellen.
Zubereitung
Das Gemüse und den Reis weichkochen. Die Karotten und die Kartoffeln anschließend entweder klein schneiden oder pürieren. Das Geflügelfleisch ebenfalls klein schneiden. Ein paar Löffel Brühe darüber geben. Den Hüttenkäse kannst du anstatt des Hühnerfleisches verwenden oder zur Verfeinerung. Die Zutaten kannst du je nach Bedarf variieren. Manche Hunde streiken bei Kartoffeln.
Sicherlich ist dir bekannt, dass Knochen stopfen. Du solltest sie aber beim Durchfall Hund nicht verwenden. Die gereizte Magen-Darm-Region könnte negativ darauf reagieren. Ebenfalls ist es sinnvoll keine fettarme Milch für die Diät zu verwenden. Schlimmstenfalls wird der Durchfall verstärkt.
Dauer der Diät
Das Diätprogramm solltest du ein paar Tage durchziehen. Bei Normalisierung des Stuhlgangs nicht sofort abrupt damit aufhören. Langsam ausklingen lassen und mit dem normalen Hundefutter gleichzeitig wieder vorsichtig beginnen. Das bedeutet mehrere Mahlzeiten am Tag. Die Schonkost nach ein paar Tagen mit dem normalen Futter anreichern. Das Verhältnis von Tag zu Tag verändern (Schonkost wird weniger, Normalkost wird mehr).
Die Gründe für Hund abwechselnd Durchfall und normal können vielschichtig sein. Die Auslöser für solche periodischen Durchfälle können
sein.
Dies solltest du auf jeden Fall durch den Tierarzt abklären lassen.
Eine andere Möglichkeit wäre eine Futtermittelunverträglichkeit. Wechselst du bei deinem Hundefutter in bestimmten Abständen die Geschmacksrichtung? Achte auf die Zeitabstände und den möglichen Zusammenhang mit dem Durchfall.
Ein schleimiger Durchfall Hund bedeutet meistens, dass sich die Ursache im Dickdarm befindet. Ein Giardien-Befall kann diese Symptome auslösen. Zur Sicherheit solltest du eine Probe des Kotes untersuchen lassen. Optimal sind drei verschiedene Kotproben.
Hundewelpen mit Durchfall solltest du sofort zum Tierarzt bringen. Durch den Flüssigkeitsverlust droht Dehydrierung. In diesem Alter bedeutet es Lebensgefahr.
Die Gefahr einer Dehydrierung oder eines Kreislaufkollapses besteht bei erwachsenen Hunden ebenfalls, wenn sie mehr Flüssigkeit verlieren als sie aufnehmen. Anzeichen dafür sind trockene und blasse Schleimhäute. Vor allem untergewichtige und ältere Hunde haben diesem Flüssigkeitsverlust nichts entgegenzusetzen. Zur Sicherheit wäre ein Arztbesuch gut.
Ein Durchfall beim Hund mit Fieber (ab 39,2 °C) und ein länger andauernder wässriger oder breiiger Durchfall (ab 3 Tagen) solltest du ebenfalls ernst nehmen. Die Vorstellung beim Tierarzt bringt Sicherheit.
Ein blutiger Durchfall Hund kann harmlose Gründe haben. Leider kann es ebenfalls auf Verletzungen im Magen-Darm-Bereich hindeuten. Bei einem schleimigen Durchfall mit möglichen unnormalen Einfärbungen könnten ernstere Gründe vorliegen. Zur Sicherheit solltest du deinen Vierbeiner zum Tierarzt bringen.
Bei Verdacht auf Vergiftung (Pflanzen oder Giftköder) sofort zum Tierarzt!
Fazit
Ein Durchfall Hund ist in der Regel nicht besorgniserregend. Falls du mögliche Gründe nicht nachvollziehen kannst, solltest du den Tierarzt kontaktieren. Lieber einmal zu viel als zu wenig.